Sommerferien

periscope-284421_640Sie waren nicht sehr weit weg, aber die Zeit zog sich wie ein Kaugummi. Sommerferien. Ja, richtig. In meinem Bundesland fangen sie ganz offiziell morgen an. Anlässlich dieses wunderschönen Ereignisses gibt es heute nur einen kurzen Beitrag, aber ich habe in den Ferien viel vor. Dazu am Ende mehr…

Zunächst einmal: Wie waren die letzten Tage? Da ich zur Zeit nur in der Hospitation war und angeleitet unterrichtet habe, waren die letzten Schultage vor den großen Ferien doch eher ein Überraschungsei. Nur ohne Schokolade drum herum. Kein Unterricht. Versteht sich. Aufsicht auf dem Sportfest. Aufsicht auf einem Wandertag. Ein eigenes Projekt am Projekttag. Das alles bei der Klasse, die ich kommendes Schuljahr hauptsächlich alleine in den Fächern Deutsch und Philosophie unterrichten werde.

Die Tage haben mich und die Klasse auf jeden Fall sehr zusammengeschweißt. Ich habe ein gutes Gefühl, wobei mir die Nähe, die die SuS suchen, teilweise Angst macht. Nächstes Jahr muss ich diese anstrengenden und doch tollen Kinder objektiv und fair bewerten. Mal gucken, was daraus wird…

Jetzt geht es aber um die Sommerferien. Wer freut sich nicht darauf, 6 Wochen zu entspannen?! Mal hier und da in ein Didaktik- und Methodenbuch schauen. Ok, das geht immer, aber Grillen und Cocktails schlürfen ist doch cooler. Irgendwie waren auch die letzten Tage durch die Gewissheit auf Ferien doch eher ein Kampf. Die Zeiger der Klassenuhr hämmerten in Zeitlupe. Tock. Tock. Tock. Ich habe immer wieder durchgeatmet und mir einen Ruck gegeben. Nicht nur um die SuS zu begeistern, sondern auch mich selbst. Viele Sachen, die sich in Schulen ritualisieren (z. B. Ausflugsziele, Themen für Projekttage, Sportarten für das Sportfest usw.) machen mir selbst einfach keinen Spaß. Wie soll ich dann den SuS verkaufen, dass es für sie sinnvoll ist?! Egal. Um so wichtiger wurde für mich das Ziel: Freitag, 10:25 Uhr. Nach der Zeugnisausgabe ging ich locker ins Lehrerzimmer und beobachtete vom Fenster aus, wie die SuS vom Schulhof strömten. Die Vorfreude auf die Auszeit war für mich die gleiche wie damals. Ich denke auch, dass SuS und Lehrer/innen dies gemeinsam haben, nur dass ich nicht so eine Euphorie versprüht habe. Naja, ich bin auch gerade aus dem Studium raus und hatte regelmäßig Semesterferien von 8 bis 12 Wochen.
Die 6 Wochen nutze ich auf jeden Fall dafür, alle negativen und positiven Eindrücke Revue passieren zu lassen, um zum Neustart im Schuljahr 2016/17 völlig neutral und cool in die Schule zu gehen. Das ist mir super wichtig. Egal, mit wem man mal aneckte. Wichtig ist doch, dass man im neuen Jahr alles auf Null setzt und total entspannt in die Zukunft blickt. Das Referendariat wird mich schon genug in die Knie zwingen!

Was mache ich in den kommenden Wochen? Ja klar, Urlaub! Ich werde aber auch für euch schreiben. Ich habe da noch einige Anreize und Ideen, die ich in den letzten Wochen gesammelt habe. Selbstverständlich interessiert mich auch die Zukunft. Was wird auf mich zukommen? Wenn mir sonst nichts einfällt, werde ich fachsimpeln und irgend einen Theoriekram auseinander nehmen und thematisieren.

Bis dahin wünsche ich schöne Sommerferien und freue mich auf viele Leserkommentare in den kommenden 6 Wochen!

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3 Gedanken zu “Sommerferien

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